Spieltag – Kompakt


Hier lest Ihr nach allen Bundesliga-Wochenenden den ersten Spieltag – Kompakt!

Viel Spaß!

8. Spieltag – Kompakt  Created: 29.10.2012

Borussia Dortmund – FC Schalke 04

Das 81. Revierderby ist der große Aufreger an diesem Spieltag! Doch kann sich der Double-Sieger mit seinen momentanen Problemen ausgerechnet gegen Schalke befreien? Nach vierzehn gespielten Minuten sieht es erstmal ganz schlecht aus, denn genau zu diesem Zeitpunkt erzielte der Holländer Afellay das 1:0 für Königsblau! Bis zur Halbzeit kam nur wenig von Dortmund, und auch drei Minuten nach Wiederanpfiff sah es ganz schlecht aus für Dortmunds Hintermannschaft! Der Schalker- Zehner Lewis Holtby setzte mit einem Zuckerpass Marco Höger in Szene und dieser verlädt Roman Weidenfeller und schloss zum 2:0 ab. Sieben Minuten nach dem Treffer kam die Borussia nicht einmal heran. Ein Freistoß von Reus landete genau auf Lewandowskis Kopf und das Leder flog in die Maschen. Der Anschluss!? Aber anschließend kam Dortmund zwar weiter in den Strafraum, öffnete aber durch die offensive Ausrichtung immer wieder Räume für Schalker Konter. Nach neunzig Minuten hieß es dann aber verdient 2:1 für Königsblau und lässt damit die Heimspielserie von 17 Spielen ungeschlagen auch noch zerklirren!

Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05

Die Leverkusener dominierten von Anfang an die Partie und hatten auch die besseren Torgelegenheiten, konnten diese aber in den Anfangsminuten nicht nutzen. Das bis dahin glückliche Remis für Mainz hielt nur bis kurz vor der Halbzeit. Genauer gesagt nur bis zur 43. Minute durch das 1:0 per Kopf durch Stefan Kießling. Nach der Halbzeit ein komplett anderes Bild, die 05er wie ausgewechselt. Dann nach 50 Minuten wird der Ungar Szalai mit eine tollen Flanke von Pospech bedient und erzielt das verdiente 1:1. Dann knappe zehn Minuten nach dem Ausgleich bereitete Szalai das 2:1 durch Kollege Risse vor, der zuvor eingewechselt wurde. Starke Aufholjagd der Mainzer. Aber gibt Leverkusen den Sieg wirklich noch aus der Hand? Nein! Leverkusen machte weiter Druck und hatte, nachdem die Mainzer den Ball nicht aus dem Strafraum klären konnten, schloss Gonzalo Castro an der Strafraumkante ab und brachte den Ball genau in der rechten unteren Ecke unter. Ein tolles Spiel endet leistungsgerecht 2:2 unentschieden.

1899 Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth

Die Hoffenheimer sind mit nur 7 Punkten aus 8 Spielen bisher hinter den Erwartungen geblieben. Aber auch Greuther Fürth sollte als 17. mit nur fünf Punkten aus acht Spielen langsam mal punkten. Die Gäste fingen unter diesem Aspekt gleich mal gut an, mussten aber nach acht Minuten sich mal wieder damit abfinden, einem Rückstand hinterher zu laufen. Doch auch Fürth kann treffen: kurz vor der Halbzeit dann der verdiente Ausgleich durch den Ungar Zoltán Stieber. In der Pause wusste noch niemand, dass dieser Abend ein unterhaltsamer werden wird. Wir springen in die 63. Minute. Torwart Max Grün mit dem Abschlag, die TSG gedankenschnell und Volland fängt den Ball ab, kann aber aus knapp 25 Metern die „Kleeblätter“ nicht bestrafen. Dann aber in der darauffolgenden Aktion geht Hoffenheim zum 1. Mal in Führung, der spanische Neuzugang Joselu trifft zum 2:1. Die TSG zeigte nach dem Führungstreffer aber wieder, dass sie Probleme in der Abwehr hat. Edgar Prib trifft 17 Minuten darauf mit einem trockenen Flachschuss aus 20 Metern zum 2:2. Den muss Wiese eigentlich haben. Die turbulenteste Phase der Partie ist zwei Minuten vor Schuss als erneut der Spanier Joselu zur Führung und zum Sieg trifft(?). Doch der Wahnsinn kam erst noch: in der neunzigsten Minute mit einmal Eckball für die Gäste und der erst zuvor eingewechselt Innenverteidiger Lasse Sobiech (1,96 Meter Körpergröße) steigt hoch und köpft das Leder zum 3:3 in die Maschen. Wahnsinniges Spiel und Respekt vor beiden Teams!

VfL Wolfsburg – SC Freiburg

Ernüchterung in Wolfsburg statt Europa League, Tabellenkeller. Doch der Abstand auf den Tabellenelften beträgt nur drei Punkte. Das erste Highlight lässt lange auf sich warten, nachdem beide Teams aus der Abtast-Phase raus sind. Der 7-Millionen-Mann, Bas Dost, mit der Flanke auf Hasani und dieser zwingt Oliver Baumann zu einer Glanzparade. Nur eine Minute später das gleiche Bild auf der Gegenseite. Nach einem tollen Pass von Jendrisek auf Schmid wird auch der Schweizer Nationaltorhüter zu einer Parade gefordert. Nach vielen kleinen Fouls und Bemühungen auf beiden Seiten verdirbt sich Wolfsburg die Chance auf einen Sieg leider selbst. Fünf Minuten vor der Pause kommt Naldo im Strafraum gegen Jendrisek zu spät und Daniel Caliguri vollstreckt super. Benaglio zwar in der richtigen Ecke aber der Ball ist halb hoch In der linken Hälfte platziert und zu stark geschossen. Nach der Halbzeit gehört die erste Chance wieder den Breisgauern. Wieder war es Caligiuri, der Benaglio zu einer Weltklasseparade zwingt, einzig der Keeper kann bei den „Wölfen“ überzeugen. In  Freiburg nach einer knappen Stunde weiterhin der SC am Drücker, aber noch ohne dem entscheidenden 2:0. Die Fans pfiffen jetzt schon seit geraumer Zeit und forderten die Entlassung Magaths. Sechzig Sekunden später erneut das Aluminium für Freiburg, nach einem tollen Schlenzer von Caligiuri. Dann mal wieder der VfL: nach einer Ecke landet Olic im Tor – der Ball nicht. Dann die Vorentscheidung fünf Minuten vor Schluss. Jonathan Schmid legt nach einem schönen Konter auf Schuster ab und der 27-jährige Mittelfeldspieler erzielt sein erstes Saisontor. Das ist dann wie gesagt die Entscheidung und der VfL ist jetzt endgültig im Tabellenkeller. Der SC Freiburg rangiert jetzt mit 11 Punkten aus acht Spielen auf dem 7. Rang.

Eintracht Frankfurt- Hannover 96

Die Überrraschungsmannschaft der Liga gegen den Stammgast der Europa Leaugue. Die Hessen stehen seit dem 2. Spieltag ununterbrochen auf Rang 2 und sind Bayern- Jäger Nummer 1. Die Niedersachsen konnten aber die letzten drei Duelle für sich entscheiden. Frankfurt in der Anfangsphase mit dem Vorwärtsgang drin und mit den besseren Aktionen. Nach fünf Minuten gleich die Chance über links. Außenverteidiger Oczipka mit der Flanke, Rode verpasst aber Karim Matmour mit seinem ersten Tor nach 45 Minuten und mit dem schnellsten BL- Tor nach 5 Jahren. Nach zwanzig Minuten weiterhin Einbahnstraßen- Fußball in Richtung 96er- Strafraum. An der nächsten guten Chance ist wieder Oczipka beteiligt. Seine Flanke erreicht Inui, dieser weiter auf Aigner und Außen warten Verteidiger Jung und verwandelt aus spitzem Winkel zum 2:0. Kurz vor der Pause kommt Hannover besser ins Spiel und auch Torwart Trapp wird einmal geprüft. Eggimann mit dem Kopfball. Zwei Minuten später die letzten Aktion vor der Pause über Stindl, in der Mitte lauert Abdellaoue und schiebt zum 2:1 ein. Der Anschlusstreffer zur Pause. Nach dem Brake die Eintracht zuerst wieder mit Überwasser. Aber auch Hannoer weiterhin mit guten Chancen. Die beste zwanzig Minuten vor Schluss, als Ya Konan aus kurzer Distanz an Kevin Trapp scheitert. Nach achtzig Minuten dann die Vorentscheidung. Frankfurt mit einem schönen Konter über Celozzi und Alexander Meier ist per Kopf zur Stelle. Das 3:1 und Hannover ist geschlagen. Frankfurt meldet sich eindrucksvoll zurück und ist zurück in der Spur. Hannover verliert das erste Mal nach drei Partien wieder gegen Frankfurt.

Fortuna Düsseldorf- FC Bayern München

Die Bayern können in Düsseldorf den Startrekord perfekt machen aber auch die Fortuna ist erst einmal geschlagen worden und die Euphorie steigt natürlich auch noch einmal wenn man gegen Bayern spielt. Nach zehn Minuten zeigen sich die Bayern präsent und die Fortuna stand sich bis jetzt eher selber im Weg. Ein Beispiel ist, dass Juanan den Ball klären will dann aber von Giefer eine Glanztat erfordert um das Eigentor zu vermeiden. Nach einer halben Stunde dann der Nackenschlag für Düsseldorf. Ribery kommt mal über die Außen durch und in er Mitte verwandelt Mandzukic zum 0:1 und beginnt damit ein Tor- Festival. Sechs Minuten später ein Standard für den FCB: Thomas Müller gewinnt das Kopfballduell, und am zweiten Pfosten lauert Gustavo und schiebt zum 0:2 ein. Ein kurioses Tor in der 36. Minuten, in dieser Situation Giefer der Pechvogel, der Ball prallt von seinem Haupt ins eigene Tor. Düsseldorf kommt dann stark aus der Halbzeit und auch Manuel Neuer wird jetzt geprüft. In der 50. Spielminute düpiert Robbie Kruse auf der rechten Seite gegen Badstuber und bringt eine gefährliche Flanke in den Strafraum, Neuer kann klären. Doch die Überlegenheit der Bayern ist auch drei Minuten später wieder zu erkennen, als der Franzose Franck Ribery den Ball im Strafraum in den Rücken der Abwehr legt und dort dem lauernden Müller zum 0:3 auflegt. Nach einer Stunde hat der Franzose dann die Chance seine starke Leistung mit einem Tor zu krönen kommt aber nicht gegen Giefer an. Die Bayern weiter überlegen und Düsseldorf kommt nur gelegentlich zu gefährlichen Aktionen. In der Schlussphase nimmt Bayern beim Spielstand von 0:3 ein wenig das Tempo raus spielt aber weiterhin offensiv. Ab der 77. Spielminute dann auch mit dem wiedergenesenen David Alaba der letzte Saison vor seinem Mittelfußbruch die linke Verteidigerposition so gut ausfüllte. In der 86. Minute krönt dann auch Müller mit dem Doppelpack und dem 0:4 seine Leistung und David Alaba mit seinem ersten Assist im ersten Spiel mit der A-Mannschaft. Eine Minute darauf dann der völlige K.O. Für Düsseldorf. Und wieder ist es Ribery der den Assist gibt und der Rechtsverteidiger Rafinha aus zehn Metern vorbei an Giefer zum 0:5. der wieder erstarkte Thomas Müller mit seinem sechsten Saisontor. Mehr als nach 33. Spieltagen der vergangenen Saison. Das Ende einer furiosen Partie der Bayern gegen die Fortuna aus Düsseldorf. Mit dem 0:5 stellt Bayern einen einen Startrekord auf.

SV Werder Bremen – Borussia Mönchengladbach

Beide Teams mit dem bisherigen Verlauf unzufrieden. Werder mit zwei Niederlagen in Folge und Gladbach mit Rang 10 auch nicht gerade glücklich. Kein gutes Omen, wenn man seit 25 Jahren nicht mehr in Bremen gewinne konnte. Gladbach und Bremen mit Chancen aber bisher noch 0:0. Bremen mit leichten Vorteilen. Nach einer Gladbacher Ecke brennt´s im Bremer Strafraum lichterloh aber Havard Nordveidt muss sich per Volley mit Alu anfreunden. Dann aber acht Minuten vor der Pause Eckball Bremen und Fehler Ter Stegen, Pedersen steht bereit und köpft in die Maschen. Das 1:0. in der 45. Minute noch einmal Bremen. Hunt mit einem Traumpass auf Arnautovic und der Österreicher mit einem gefühlvollen Lupfer zum 2:0. Der doppelte rückschlag für Gladbach. Nach dreiundfünfzig Minuten wieder einmal Gladbach mit Xhaka aus der Distanz – knapp drüber. Noch zwanzig Minuten und die Borussia nach einem Eckball in Schwierigkeiten, kann den Ball nicht klären und der starke Werder- Stürmer Arnautovic mit einem Schlenzer nur knapp vorbei. Bremen jetzt deutlich überlegen. Konter Bremen über Marko Arnautovic gegen zwei Gladbacher behält er die Nerven und die nötigen Übersicht. Lupfer auf den mitgelaufenen Youngster Füllkrug und der ballert die Kugel unhaltbar unter die Latte. Keine Chance für Ter Stegen. Das 3:0. Vier Minuten vor Schluss noch mal Ecke Werder. Aaron Hunt auf Junuzovic, den zweiten österreichischen Nationalspieler, und der defensiv Mann artistisch zum Endstand, dem 4:0. Gladbach wieder geschlagen und Bremen mit einem sensationellen Arnautovic zum hoch verdienten 4:0 Heimsieg.

FC Augsburg – 1. FC Nürnberg

Die Franken unter Trainer Hecking noch nie mit fünf Niederlagen in Serie und Augsburg hat die Chance das erste Mal überhaupt in der Bundesliga vor Nürnberg zu stehen. Beide Teams beginnen stark aber die erste Torszene gehört dem “Club“. Nach einer Flanke von Esswein verpassen Pekhardt und Gebhardt nur knapp, Glück für Augsburg. In der nächsten gefährlichen Szene ist jetzt aber der Kasten von FCN- Torhüter Schäfer in Gefahr. Aber nach dem Freistoß von Werner kann Vogt die Kugel nicht kontrolliert auf den Kasten bringen und der Ball geht deutlich drüber. Diese Teams schenken sich hier nichts. Danach leider ein bisschen Leerlauf und die nächste Szene lässt knapp dreißig Minuten auf sich warten. Wieder wird Schäfer geprüft und hält sicher gegen die Hoffenheim- Leihgabe Musona. Zur Hälfte 2 muss dann Schlussmann Schäfer verletzt raus und Hecking bringt Ersatzmann Rakovsky. Der wird dann schon gleich bei einer Ecke geprüft und nach einem Gewusel im Nürnberger Strafraum hat Rakovsky den Ball erst im Nachfassen sicher. Augsburg danach aber mit den besseren Chancen und Rakovsky rückt nun immer mehr in den Mittelpunkt. So auch in der 67. Minute als Oehrl und Bance am bärenstarken Youngster scheitern. Danach verflacht die Partei bis zum Abpfiff wieder und Nürnberg kann den Negativtrend nur mit Ach und Krach stoppen.

Hamburger SV – VfB Stuttgart

das Duell der Gegensätze. Der HSV hat sich mit VdV auf den 7. Rang gekämpft und könnte bei einem Sieg auf Rang 4 vor rücken. Der VfB hingegen hat nur zwei Punkte Vorsprung aufs Tabellenende. Entsprechend legt der VfB los, keine siebzig nach dem Anpfiff, Harnik frei vor Adler aber der Österreicher kommt nicht gegen den starken Keeper an. Ein munterer Beginn beider Teams den auch Ulreich wird vom HSV gefordert. Eine Viertelstunde absolviert und wieder der VfB. Gentner. auf Ibisevic und der Bosnier knapp vorbei am rechten Eck. In der 27. Minute der große Auftritt von Ibrahima Traore. Er spielt die gesamte Hamburger Hintermannschaft schwindelig könnte abspielen versucht es aber alleine und Adler kann parieren. Drei Minuten später wieder der VfB über Harnik in der Mitte lauert Ibisevic und bekommt den Pass und schiebt zum 0:1 ein. Der VfB verdient in Führung. Kurz vor der Pause noch mal der HSV über Badelj, der Serbe hält drauf Ulreich ohne Chance aber die Latte steht im Weg und der Abstauber ins Tor vom Letten Rudnevs wegen Abseitses nicht gegeben. Nach knapp einer Stunde in einer umkämpften Partie wieder der HSV, Diekmeier mit der Flanke in den Sechzehner, eine zu kurze Abwehr des VfB lädt Hamburg ein, Schuss vom eingewechselten Beister, Ulreich mit dem Abpraller und Jansen mit dem Kopfball – knapp drüber. Der HSV drängt auf den Ausgleich aber auch der VfB weiterhin gefährlich. Adler hält Hamburg mit klasse Reflexen in der Partie. Und zum Schluss der HSV mit einer Doppelchance durch Rudnevs und Son aber Ulreich mit super Reflexen. Schlussendlich bleibt es in Hamburg beim 0:1 für Stuttgart, die sich damit von der Abstiegszone entfernen.

Das war 8. Spieltag – Kompakt!


3. Spieltag – Kompakt  Created: 16.09.2012

FC Augsburg – VfL Wolfsburg

Der FCA wollte bzw. musste nach zwei puktlosen Begegnungen endlich die ersten Zähler holen und begann deshalb auch ein wesentlich engagierter als der VfL. Nach einer Viertelstunde kam der FCA besser in die Partie und hatte auch schon die besseren Chancen durch Hoffnungsträger und BL-Rückkehrer Aristide Bance vorzuweisen. Mit Diego wollten die Wolfsburger nach vorne eigentlich gefährlicher werden, doch bislang konnte der Brasilianer noch keine guten Ideen einbringen. Um es schon einmal vorwegzunehmen: die Partie war eher eine unaufgeregte und ruhige, die langsam aber sicher versuchte in Fahrt zu kommen. Bis zur Halbzeit hin, mühten sich beide Teams Gefahr in des Gegners Strafraum zu bringen. Halbzeit-Fazit: Beide Teams tuen sich bislang noch schwer wirklich gefährliche Aktionen zu Stande zu bringen. Wolfsburg wachte zu spät auf und muss sich noch um einiges steigern um den engagierteren Augsburgern Schwierigkeiten zu bereiten.
Zum Anpfiff der 2. Hälfte kamen beide Teams unverändert aus den Kabinen und die Niedersachsen durften anstoßen. Wie schon in der ersten Hälfte fiel auch in nach einer Stunde noch das Tempo im Spiel und die Zuschauer warteten immer noch auf das erste Tor. Gäste-Trainer Felix Magath reagierte auf die Zähe im Spiel und brachte den Niederländischen Neuzugang Bas Dost. Er führte Wolfsburg schon am 2. Spieltag kurz vor Schluss zum Sieg gegen den VfB Stuttgart. Nach siebzig Minuten kam der VfL mal gefährlich vors Tor und hatte eine Riesenchance durch Thomas Kahlenberg, der nach guter Vorarbeit durch Olic und Dost per Kopf am starken FCA-Keeper Mohammed Amsif. Zehn Minuten vor Schluss kam der FCA nochmal und versuchte mit drei Veränderungen noch einmal auf den Dreier“ zu drücken Nach 85 Minuten passiete nicht mehr viel, außer das Magath noch zweimal wechselte- vermutlich um Zeit herunter zunehmen- und brachte Lakic und Träsch. Aber die beiden konnten auch nicht mehr viel gegen den Endstand von 0:0 ändern un mit diesem Ergebnis ist der VfL mehr als gut .bedient,da sie nicht viel zur Spannung beigetragen hatten und auch leicht in Rückstand hätten geraten können. Die Augsburger haben nach diesen neunzig Minuten wieder eine Erkenntnis gesammelt – der Torabschluss ist die Hausaufgabe für die anstehenden Trainingseinheiten. Sie waren nah dran aber dann hat die letzte Konsequenz gefehlt um die Kugel dann auch wirklich im Tor unter zu bringen.

Borussia 09 Dortmund – Bayer 04 Leverkusen

Der BVB fing nach dem (enttäuschenden) 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg stärker an und übernahm gleich mal das Kommando vor den heimischen 80.000 Zuschauern im Signal Iduna Park. Wenn die Leverkusener mal gefährlich kamen, dann aber richtig. Sebastian Kehl musste in der 13. Minute erstmals richtig eingreifen, nachdem Bayer mit einer Flanke von rechts auf Kießling. Dieser versuchte sein Glück aus der Drehung doch der Borussen-Kapitän kann sich in letzter Sekunde noch dazwischen werfen. Das Spiel beruhigte sich nach zwanzig Minuten ein wenig, wenn gleich die Borussia mit dem Eckenverhältnis eine stärkere Offensive vorzuweisen hatte. Bisher konnten aber auch die Kopfball starke Innenverteidigung noch keinen Vorteil daraus schöpfen. Die Borussia konnte sich zehn Minute nach der Beruhigung mit angezogener Handbremse noch eine der berühmt berüchtigten Ecken herausspielen. Nach der Kritik an Nationalspieler Mats Hummels musste ausgerechnet Bayer von seiner Kopfballstärke in Rückstand geraten. Marcel Schmelzer trat die völlig unnötig hergegebene Ecke von Kadlec. Der schwarz-gelbe Innenverteidiger wurde dann von Bayer mutterseelenallein gelassen und Köpfte den Ball aus kurzer Distanz per Aufsetzer ins Leverkusener Tor. Keine Abwehrchance für Keeper Bernd Leno! Dann kurz vor Ende der ersten Hälfte noch einmal eine schnelle Aktion über den rechten Flügel: die Borussia Polonia über Lewandowski und Pisczczek. Der Rechtsverteidiger passt scharf in die Mitte, in der Nationalspieler Götze am zweiten Pfosten für Blaszczykowski durch ließ. Der Pole brauchte dann nur noch lässig einzuschieben! Wie reagiert Leverkusen nach der Halbzeit auf den späten 2:0 Rückstand? Nach der Halbzeit wird aber die Defensive des Double-Siegers immer mal wieder gefordert. In der Häufigkeit der Chancen lag Bayer zwar nie vorn aber wenn sie kamen, dann sehr gefährlich. Nach gut einer Stunde lag Dortmund leistungsgerecht immer noch mit 2:0. vorn und wechselte: Marco Reus durfte noch für eine knappe halbe Stunde ran, für ihn musste Kevin Großkreutz weichen. Die Leverkusener mussten in dieser Partie des öfteren erfahren, dass sie eine ungeheurige Schwächen bei Eckbällen haben und sie dadurch auch in diesem Spiel in Rückstand gerieten. In den darauffolgenden Minuten wechselten beide Teams zum zweiten Mal, besonders Bayer musste sich dazu verpflichtet fühlen, Offensive zu wechseln. Nach zehn weiteren gespielten Minuten fiel dann Entscheidung. In der 78. Minuten zeichnete sich mal wieder die Klasse von zwei Dortmundern ab: Neuzugang Reus schlägt den Freistoß mit seinem rechten Fuß aus dem Halbfeld in den Sechzehner, wo der polnische Superknipser Robert Lewandowski im richtigen Moment und köpfte aus sieben Metern locker zum 3:0 ein. Diese Partie war damit auch gelaufen. Doch es sollte kurz vor Schluss noch dicker für Leverkusen kommen, Marco Reus bekam einen Pass von Lewandowski doch der stand leider im Abseits. Fazit: Dortmund hat auch in dieser Partie alles richtig gemacht und gewinnt diese auch völlig verdient mit 3:0.

Bayern München – 1. FSV Mainz 05

Der gute Spielaufbau der Bayern wurde gleich nach zwei Minuten belohnt. Müller spielt den Ball super auf Mandzukic und der Kroate zeigte mal wieder warum er seine 13 Millionen Euro wert war. Sein drittes Tor im vierten Spiel. Super Bilanz! Um sich kurz zu halten: die Bayern führten zur Pause hochverdient dank eines furiosen Starts mit 2:0 und Thomas Tuchel wechselte bereits nach einer halben Stunde doppelt. Er konnte nicht zufrieden sein. Die Bayern dominierten auch nach einer Stunde die Partie, bis die Bayern sich einen Schnitzer leistete. Innenverteidiger Dante holte Baumgartlinger im Sechzehner unsanft von den Beinen – Elfmeter! Der Ungar Szalai trat an und verwandelte souverän. Die Münchner wirkten jetzt geschockt und Heynkes wurde in seiner Coaching-Zone immer aktiver. Bis zur Schlussviertelstunde strahlten die Bayern Imme wieder Gefahr aus, blieben aber glücklos. Dann der zweite Auftritt von Javì Martínez. Cheetah Shaqiri räumte dafür seinen Platz. Bis zur 90. Minute passierte nicht mehr allzu viel. Doch dann der versprochen Auftritt vom Spanier Martínez. Er brachte eine butterweiche Flanke von rechts in den Strafraum und Toni Kroos vollendete traumhaft per Volley zum 3:1! Javier Martínez kommt in München immer besser in Tritt. Er macht sich so langsam aber sicher bezahlt.

Borussia M’gladbach – 1. FC Nürnberg

Gladbach und der Niederländer Luuk de Jong: bisher eine traurige Geschichte, der teuerste Einkauf der Gladbacher Geschichte trifft und trifft nicht. Und wenn er trifft dann wie in der CL leider nur ins eigene Tor. Doch irgendwann muss auch beim Nationalspieler Hollands der Knoten platzten, vielleicht schon gegen Nürnberg?!
Der japanische Liga-Trend ist auch beim FCN angekommen, siehe Hiroshi Kiyotake und den Standards. Nach 17 Minuten entstand auch schon der erste Freistoß. Nur zur Erinnerung: bisher sind alle Nürnberger Tore nach Standards gefallen. Achtung Gladbach! Kiyotake mit der Hereingabe, Innenverteidiger Timm Klose sprintet hinein und touchiert den Ball leicht! 1:0!
Trotz allem kontrollierte die Borussia die Partie und Nürnberg stellte sich mit zwei Viererketten tief hinten rein. Nach weiteren zehn Minuten gab es den zweiten Standard für die „Clubberer“, eine Ecke. Der Belgier Timmy Simons steigt im Fünfmeterraum am höchsten und nickte zum 2:0 ein! Wieder war es Kiyotake der den Standard ausführte. Bis dahin gab es kein Durchkommen für die Borussia.

Das war der 3. Spieltag – Kompakt!


2. Spieltag – Kompakt Created: 10.09.2012

FC Schalke 04 – FC Augsburg

Die Augsburger waren fast schon dazu verpflichtet, den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Schalker aber hatten da natürlich etwas dagegen, da sie auch erst einen Punkt auf dem Konto haben.

Das Spiel verlief eher zu Gunsten der Gelsenkirchener, da die Stürmer des FCA nicht so wirklich zu gefährlichen Situationen im Schalker Strafraum sorgen konnten. Dann nach gut einer halben Stunde das erste Tor in der Veltins – Arena! Wie aus dem Nichts! Der Grieche macht´s! Nach einer Ecke von rechts, getreten von Farfan kommt der Innenverteidiger Papadopoulos gegen Ottl und Langkamp zum Kopfball und nagelt den ins kurze Eck! Das zweite Tor des Tages fiel dann nach 60 gespielten Sekunden in Halbzeit zwei! Jermaine Jones wird auf der rechten Seite vom starken Farfan geschickt und zieht unbedrängt aus 15 Metern ab, und der Ball prallt vom linken Innenpfosten ins Tor von Simon Jentzsch! Klasse Aktion! Der FCA tut sich in dieser Phase sichtlich schwer und macht es sich aber auch unnötig schwer, indem sie kaum mal den gefährlichen Abschluss im Schalker Strafraum schaffen. Dann nach einer halben Stunde, in der die Augsburger immer noch nicht so richtig zu sich gefunden hatten, und der FC Schalke 04 weiter nach vorn powerte, kam der dritte Auftritt vom weltklasse aufspielenden Farfan: die Flanke von links auf den Kopf von “The Hunter”, Klaas-Jan Huntelaar, und der steigt aus knappen sechs Metern hoch und drückt den Ball hinter die Linie! Jentzsch noch dran – aber der Ball war eindeutig hinter der Linie! Nachdem beide Teams zweimal gewechselt hatten, bei Schalke kamen Afellay und Barnetta, durften die Augsburger doch noch jubeln! Die scharfe Flanke von Baier lässt der eingewechselte Thorsten Oherl diese ins leere Tor abklatschen! Der Ausgleich kommt aber leider zu spät, und somit gewinnen die “Königsblauen” völlig verdient mit 3:1!

Bayer 04 Leverkusen – SC Freiburg

Die Leverkusener hatten das Überraschungs-Team der Rückrunde zu Gast, den SC Freiburg. Christian Streich reiste mit seiner Mannschaft aus dem Breisgau mit einem bisherigen Punkt auf dem Konto an und wollte wegen des mittelmäßigen Saisonstarts in Leverkusen punkten. Doch die Leverkusener hatten noch einen Grund mehr in der Tasche zu Hause zu gewinnen, das Null-Punkte Konto. Das Team von Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä begann flott und wollte schon den Sieger außer Frage stellen. Nach fünf Minuten schon eine gute Möglichkeit für Simon Rolfes, der den Freistoss von Kadlec aber nicht verwerten konnte. Dann nach 8 gespielten Minuten die Chance für Nationalspieler André Schürrle, der Baumann umspielt und den Abschluss auf das Tor suchte, doch Fallou Diagne, Abwehrspieler des SCF, konnte den Ball gerade noch von der Linie kratzen. Das Glück für den SC hielt aber eine Minute danach nicht mehr, so dass Baumann den Kopfball von Kießling zwar noch klären konnte, der senkte sich dann aber vor dem Tor nach unten, wo Gonzalo Castro dann per Kopf zum 1:0 vollendete. Dies ging aber zu diesem Zeitpunkt auch völlig in Ordnung, da Bayer einfach viel engagierter zu Werke ging. Das war dann auch ein kleiner Wachruf für die Breisgauer, die fortan versuchten die Offensivabteilung langsam in Schwung zu bringen. Das nahmen die Leverkusener zur Kenntnis und warteten mit der Führung im Rücken ab und versuchte somit die Gäste zu locken und auf Konter zu spielen. Der neue Außenverteidiger der “Werkself”, Daniel Carvajal, bereitete Oliver Sorg, Außenverteidiger des SC, immer wieder Schwierigkeiten in seinen häufigen Offensivaktionen. Nach einer halben Stunde ein Zwischenfazit: Bayer kontrollierte die Begegnung über weite Strecken und ließ den Freiburger nur wenige Räume, die dazu führten, dass die Mannschaft von Christian Streich bisher noch keinen einzigen Torschuss verzeichnen konnte. Für den SC eher ungewöhnlich. Nach 40 Minuten dann mal ein Eckball für Freiburg. Sebastian Freis kommt frei zu Kopfball – drüber! Die Bemühungen legten sich kurz vor der Halbzeit – Leverkusen führte 1:0.

Nach der Halbzeit das gleiche Spiel. Freiburg sucht verzweifelt nach Raum, und Leverkusen profitiert von deren Leichtsinnsfehlern. Dann nach fünfundfünfzig Minuten der erste Wechsel der Partie, bei Freiburg kommt Stürmer Erik Jendrisek für Mittelfeldmann Vegar Hedenstad, die Freiburger Marschroute sollte “Offensive” lauten. Doch dann der Schock für den SC, noch in der selben Minuten des Wechsels fällt das 2:0! Nach einer Ecke von Castro ist Neuzugang Philipp Wollscheid da und macht das zweite Kopfballtor der Partie! Das Stürmen machte sich in der 54. Minute zum zweiten Mal bezahlt! Freiburg wirkte nach dem frühen Gegentor geschockt und versuchte verzweifelt, so gut es ging, dagegen zu halten. Der zweite Wechsel der Breisgauer folgt 20 Minuten nach dem Gegentreffer. Max Kruse, dem ein guter Einstand beim SC gelungen war, machte Platz für Garra Dembele, einen weiteren Stürmer. Der dritte in der Partie der Freiburger. Dann fünf Minuten nach dem 2. Wechsel folgt der dritte, bei dem eine weitere Offensivkraft kam, Ezequiel Calvente für den Abwehrspieler Mensur Mujdza. Doch eigentlich war nicht mehr viel zu holen. In der achtzigsten Minute ließ Bayer die Partie gelassen ausklingen und hatte sich den ersten “Dreier” der 50. Bundesligasaison redlich verdient. Bitter für den SC: selbst drei Stürmer und elf Freiburger auf einen Streich(!) (es ist die Rede von Christian Streich, Coach des SC) konnten den Freiburger keinen Punkt erkämpfen.

SV Werder Bremen – Hamburger SV

Das Nordderby zwischen dem SV Werder und dem HSV hätte eine brisante Partie werden können, wenn doch nur VDV (Rafael van der Vaart) für den HSV hätte auflaufen können. Aber der Hamburger SV hatte durch die fehlende Spielerlaubnis für den Niederländer auch an Spieltag 2 noch keinen richtigen Anführer und Spielmacher im Startaufgebot. So konnte VDV das Spiel mit seiner Sylvie (er ist verheiratet mit dem Topmodel Sylvie) eben nur von der Tribüne aus verfolgen. Die Bremer wollten in der Partie gleich von Anfang an zeigen, wer denn hier der Hausherrr ist, und somit begannen sie mit entsprechend hohem Tempo, und der HSV wartete noch ab und lauerte auf Fehler oder Nachlässigkeiten der Bremer. Der HSV kam nur gelegentlich zu Chancen, die dann aber harmlos und leichtsinnig gegen starke Werderaner vergeben wurden. Die Bremer agierten in einem 4-1-4-1 System, indem sie mit nur einer “Sechs” aber dafür mit einer offensiven Viererkette hinter der einzigen Spitze, gebildet aus Nils Petersen ausgeliehen vom FC Bayern, die immer wieder durch starke Pässe von den beiden Dirigenten Aaron Hunt und Kevin De Bruyne, Leihgabe des FC Chelsea, zu gefährlichen Möglichkeiten kamen. So auch in der 41. Spielminute, in der Eljero Elia, Neuzugang von Juventus Turin, mit einem Dribbling in den Sechzehner vorstieß und Hamburgs Innenverteidiger Jeffrey Bruma versuchte mit einem Übersteiger auszuschalten. Doch der Hamburger sucht den Zweikampf und kommt dabei eindeutig zu spät, und somit ist das ein klares Foul und ein glasklarer Elfmeter! Aaron Hunt übernahm diese Aufgabe, nahm dann Anlauf und versuchte den Ball ins rechte untere Eck zu platzieren. Rene Adler suchte sich dieselbe Ecke aus und parierte den Elfmeter! Starker Rückhalt für den HSV. Zur Halbzeit also ein glückliches 0:0 aus Sicht der Gäste.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Bremer Chancen und Hamburger Fehler. Dann in der 50. Minute der zweite Elfmeter für die Bremer. Aogo bemerkte nicht, dass er den Ball führte, Petersen schnappte ihn sich und Aogo ließ sein Bein stehen, und somit führte die Hand Knut Kirchers auf den Punkt. Diesmal legt sich aber wieder Aaron Hunt den Ball zurecht, läuft an und diesmal trifft der Bremer zum 1:0! Die hoch verdiente Führung für den SV Werder Bremen. Nach dem 1:0 bekam der HSV ein wenig mehr Freiraum von den Bremern, und prompt gibt es zwei gute Chancen für die Hamburger. Hoffentlich ruhen sich die Werderaner nicht zu sehr auf dem 1:0 aus! Dazu kam auch gleich ein neuer Mann mit Philipp Bargfrede für Eljero Elia. Eine Minute darauf dann doch die Entscheidung. Der Neuzugang Petr Jiracek verliert in der Vorwärtsbewegung den Ball und Aaron Hunt reagiert blitzschnell und bereitete somit das 2:0 durch Nils Petersen vor. Starke Partie vom neuen Dirigenten der Bremer. Danach versuchten die Hamburger mit Wechseln noch einmal heran zu kommen, blieben dabei aber glücklos. Somit gewinnt der SV Werder Bremen das Nordderby verdient mit 2:0! Noch viel Arbeit hingegen gibt´s für Thorsten Fink und sein Trainerteam, um die Mannschaft sicherer und stärker zu machen. Vielleicht klappt´s ja mit Rafael van der Vaart.

1. FC Nürnberg – Borussia 09 Dortmund

Die “Clubberer” ließen den amtierenden Meister von Anfang an das Spiel machen und stellten sich in den ersten Minuten tief in die eigene Hälfte. Somit gingen die ersten Gelegenheiten auf das Konto des BVB. Aber auch die Defensive der Franken stand sehr gut und dem BVB fehlten bisher noch die guten Ideen, um wirklich das erste Tor zu erzwingen. Die Defensive der Borussen wurde durch die vielen Fehlpässe der Gastgeber aber auch nicht wirklich herausgefordert. So langsam kam dann aber auch der FCN ins Spiel und konnte nach einer halben Stunde dann auch mit der ersten Ecke punkten. Neuzugang Kiyotake, der neue Standardspezialist, auf der Suche nach Stürmer Tomas Pekhart. Der zwei Zentimeter größere Tscheche übersprang den 1,92-Mann Hummels, Weidenfeller kam zu früh raus und der Stürmer nickte zum überraschenden 1:0 ein! Der BVB nun stark unter Zugzwang! Die Eckenausbeute des BVB an diesem Tage alles andere als zufriedenstellend. Doch spielerisch kann der BVB doch einiges und ließ sich durch das hohe Selbstvertrauen nicht aus der Ruhe bringen und stellte mit einem kuriosen Ping-Pong – Tor den alten Spielstand, das Remis, wieder her. Zur Halbzeit steht´s somit 1:1. Die Erwartungen des 1. FC Nürnberg wurden bisher gut erfüllt. Der Borussia hingegen gefällt das bisherige Ergebnis wohl nicht so gut, um dies zu ändern, müssen bessere Ideen her. In der 2. Hälfte nimmt das Spiel so langsam an Härte zu aber nicht an Toren. Dabei sollte dann Mario Götze, eingewechselt in der 69. Minute, helfen und mehr Schwung in die Offensive der Borussia bringen. Auch wenn beide Teams in die Offensive gingen, blieben die Bemühungen beider Teams am Ende bis auf zwei Pfostentreffer, jeweils für Nürnberg und einmal Dortmund, unbelohnt, und die Nürnberger holten sich einen gut verdienten Punkt im heimischen Stadion.

1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt

Beide Teams begannen sehr offensiv, und Hoffenheim hatte anfangs die gefährlicheren Möglichkeiten. Aber wie der Fußball eben so ist, wendete sich das Blatt 30 Minuten nach dem Anpfiff zu Gunsten der Gäste. Hoffenheim, die nach den misslungenen Partien im DFB-Pokal und am 1. BL-Spieltag, verspätet mit einem Sieg in die 50. Bundesligasaison starten wollen, hatten bis dato eine gute Leistung gezeigt. Aber es sollte ganz anders kommen: Die Eintracht kommt in der 39. Minute über Neuzugang Inui in den Strafraum, legt den Ball zurück auf Alexander Maier, dieser wiederum will den Ball ins lange Eck schieben, aber Marvin Compper fälscht den Ball ab. Doch er fälschte den Ball unhaltbar für Keeper Tim Wiese ins eigene Tor – glückliches 1:0 für Frankfurt. Die Eintracht wollte darauf hin gleich nachlegen und kam durch das Mittelfeld zum Strafraum der Gastgeber. Doch Kapitän Pirmin Schwegler zog davor ab und erzielte ein wunderschönes Traumtor aus 30 Metern!

Zur Halbzeit folglich 2:0 für die Gäste.

In der Pause stellte Markus Babbel in der Offensive um, Takashi Usami und Daniel Williams kamen. Rudy und Vukcevic mussten dafür weichen. Die 56. Minute spielte eine entscheidende Rolle. Tobias Weis erhielt die erste(!) Gelbe Karte. Während die Frankfurter weiter drückten, fielen die Hoffenheimer immer wieder mit harten Fouls und wenig gefährlichen Aktionen auf. Bisher schien es ein sicherer Erfolg für die Eintracht zu werden, in der Zwischenzeit machte sich Sejad Salihovic bereit und ahnte nicht, dass es nur ein kurzer Auftritt für ihn werden wird. Zumal der Bosnier schon nach zwei Minuten die Gelbe Karte bekam. Die Mannschaft von Coach Armin Veh ließ sich indes sehr viel Zeit und kam nur gelegentlich zu weiteren Chancen, sie hatten einen Gang zurück geschaltet. Alle Zuschauer in der WIRSOL Rhein – Neckar – Arena hatten die 68. Spielminute vermerkt und sahen zwei Minuten danach ein weiteres Foul von Sejad Salihovic, was mit Gelb hätte bestraft werden müssen. Und somit hatte Schiedsrichter Michael Weiner auch keinen Grund groß zu überlegen und zeigte Salihovic völlig verdient die zweite Gelbe – und damit hat er sich die Gelb-Rote bei Michael Weiner abgeholt, und Hoffenheim war folglich nur noch zu zehnt. Eine total überflüssige Aktion des Bosniers. Der Nationalspieler seiner Heimat Bosnien-Herzegowina stand sage und schreibe gerade mal 3:45 Minuten auf dem grünen Rasen! Die Hoffenheimer wussten mit Ihrem Frust nach 75 Minuten nichts mehr anzustellen und holten sich den nächsten Platzverweis ab. Diesmal erwischte es den verwarnten Neuzugang Stephan Schröck gegen den starken Frankfurter Takashi Inui, der kurz zuvor ebenfalls Gelb gesehen hatte. Die Sinsheimer also eine Viertelstunde lang nur noch zu neunt! Wahnsinn! Der erste Elfmeter nach dem Wiederaufstieg ließ 82 Minuten lang auf sich warten, nachdem 1899-Stürmer Kevin Volland Bastian Oczipka zu Fall brachte! Clever gemacht vom Ex-Leverkusener, der den Laufweg des Stürmers kreuzte, und der ihm dann hinten in die Beine lief! Alexander Meier war zuständig für die Chance aus elf Metern die Führung 7 Minuten vor Schuss auf 3:0 zu erhöhen. Den stramm geschossenen Elfmeter konnte Tim Wiese, der auf die richtige Ecke spekulierte, aber dennoch nicht parieren – einfach zu gut und stark platziert! Nach dem dritten Tor war Frankfurt noch lange nicht satt, und Armin Veh brachte seinen Edel-Joker aus Köln, Martin Lanig; dieser hatte die Eintracht schon gegen Leverkusen zum Sieg geköpft. Kann er dies wiederholen? Und kurz vor Schluss fällt das 4:0 doch noch und nun die Frage: Durch wenn? Na durch Martin Lanig und zwar per Kopf! Was eine Neuauflage des ersten Spieltages! Frankfurt ist angekommen! Und bei Hoffenheim fehlt es an jeder Ecke noch zu 50% und einfach der Wille und das Selbstvertrauen, auch nach einem 0:2 noch einmal zurück zu kommen. Viel Arbeit für Babbel und Co.

Fortuna Düsseldorf – Borussia Mönchengladbach

Die erste Neuaflage des Rhein-Derbys nach 15 Jahren Bundesliga ohne die Fortuna, die heute gegen das Überraschungs-Team der letzen Saison ran musste. Die mit einem Saisonsieg in die Jubiläumssaison gestartet Mannschaft von Trainer Norbert Maier hatte in der Transferperiode 19 Neue Spieler verpflichtet und man fragte sich nur wie Norbert Meier mit seinem komplett neu aufgebautem Team, darunter auf Andriy Voronin, zu Recht kam. Die in ganz rot spielenden Gastgeber hatten schon in den ersten zehn Minuten mehrere brenzlige Situation klären müssen und wollten das Spiel nun mehr und mehr selbst in die Hand nehmen. Auch wenn die sgegen tut stehende Gäste zunehmend schwerer wurde. Das Chancen Verhältnis sprach nach zwanzig Minuten klar gegen die Hausherren, die aus der erste Halbzeit nur mit viel Dusel und wenig Offensive das Remis halten konnten. Nach der Halbzeit wird auch die Fortuna mutiger und prompt fordern die Düsseldorfer einen Elfmetern nachdem Neuzugang Stefan Reisinger im Gladbacher Stafraum zu Fall kam. Schiri Perl ließ korrekter Weise weiter laufen – Überzeugende Leistunger des Schiedsrichter – Gespanns. Nach sechzig Minuten kommt der Augsburg-Held Dani Schahin, er schoss die Fortuna mit seinem ersten Doppelpack in der Bundesliga zum ersten Budesligasieg nach 15 Jahren und ging somit in die Geschichtsbücher ein. Kann er es dieses Mal auch wieder richten? Die Borussia protestierte kurz nach der Einwechslung auf einen Elfmeter nachdem Neuzugang Granit Xhaka im Düsseldorfer Strafraum zu Fall kam. Aufregende Aktionen gab es dann vereinzelt noch auf beiden Seiten unter anderem auf von Dani Schahin. Und nach siebzig Minuten gab es auf beidn Seiten eine Wechsel-Flut: Alexnader Ring für Patrick Herrmann und kurz darauf Branimir Hrgota für Tolga Cigerci bei Gladbach. Norbert Meier tauschte ebenfalls aus und brachte Ronny Garbuschewski für Rückkehrer Axel Bellinghausen. Dani Schahin strahlte nach seinem Wechsel noch öfter Gefahr im Gladbacher Strafraum aus, blieb aber dennoch glücklos. Favre zog dann nach achtzig Minuten seine letzte Option und brachte Mike Hanke für den niederländischen Nationalspieler Luuk de Jong. Nach 85 Minuten passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr viel, außer das Marc- Andre ter Stegen und Dani Schahin nach einer Auseinandersetzung den Gelben Karton sahen. Am Ende blieb es beim 0:0 ,dass für die Borussia ein bisschen wenig sein durfte da einfah mehr drin war. Düsseldorf wird mit seiner Partie zufreden und somit auch mit “nur” einem Punkt.

VfL Wolfsburg – Hannover 96

Die Transferperiode der Bundesliga endete am 31. August 2012.

Der Trainer der gastgebendne Mannschaft, Felix Magath, als leidenschaftlicher Shoppe bekannt, trifft auf einen der sparsamsten der Liga, Mirko Slomka.

Der VfL investierte in den letzten zwei Jahren unglaubliche 70.000.000 Millionen Euro in neue Spieler während Hannnover gerade mal 9.250.000 Millionen Euro, ausgab! Das bedeutet eine Differenz von 60.750.000 Millionen Euro!

Der Hauptsponsor Wolfsburgs, Volkswagen, hat einen richtig Shopper als Trainer verpflichtet.

Hier eine kleine freierfundene Geschichte, sie handelt von Magath und Slomka.

Der leidenschaftliche Shopper Felix Magath ist mal wieder im Transferrausch und kommt mit acht kleine Quartettkarten mit seinen Wuschspieler an die „Kasse“. An dieser saß der sympathische Kassierer Mirko Slomka, der auf Kundschaft wartete und eine Warscheinlichkeitsrechnung der Transferausgaben Magaths herausgab indem er die Karten abkassierte und den Marktwert der gewünschte Fußballer plus minus 1 Millionen Euro addierte. Am Ende des ganze Acts wird Herr Magath natürlich gefragt: Die Quittung Herr Magath“?, der Antwortet; “ Nein , Nein lassen sie´s mal gut sein, VW wird das schon alles regeln!“(grinst)

Shopper Magath verließ das Transferfenster während Slomka in Gedanken versunken sich ausmalte wie er den VfL mit seinen 96ern besiegen wird und ihm sprichwörtlich die Quittung für die ganze teure shopperei mit einem Sieg ohne zu fragen übergibt.

Dem zeig´ich schon das es auch billig geht! (reibt sich die Hände)

Zur Aufstellung : Hannover heute mit Artur Sobiech für Mohammed Abdellaoue und natürlich mit Publikumsliebling Szabolcs Huszti von Anfang an. Der VfL mit 7 Millionen – Mann Bas Dost und Diego dabei.

Hannover wollte Wolfsburg gleich mal zeigen wer der besser Niedersachseist und ging fort an Offensiv zu Werke. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: Huszti mit der Ecke auf den Kopf von Karim Haggui der den Ball ins lange Eck verlängerte – 1:0 für die Gäste nach nur 10 Minuten! Nach fünfundzwanzig Minuten fanden zahnlose “Wölfe” immer noch nicht so wirklich in die Partie und Hannover durfte frei kombinieren. Mirko Slomkas Team überraschte immer wieder mit sehenswerten Kominationen und so auch in der 26 .Minute. Der Tonangebende Da Silva Pinto, früher Sergio Pinto, eroberte den Ball im Mittelfeld übergab an Schlaudraff der wiederum schickte den Publikumsliebling Szabolcs Huszti steil und der gab den Ball in die Strafraummitte wo Sobiech nur noch einzuschieben brauchte! Erstes Saisontor für den Polen zum 2:0! Bis zur Halbzeit spielte nur noch Hannover und Wolfsburg hatte bis auf eine Abseitsposition von Bas Dost nicht viel zu bieten.

Hannover kam unverändert aus der Halbzeit, während Magath Robin Knoche für Josué, maßgeblich am zweiten Gegentor beteiligt, brachte. Sieben Minute nach dem Wiederanpfiff kam der dritte Auftritt von Huszti. Nach dem Foul von Robin Knoche an Koko Rausch und der Gelb-Roten Karte an den erst vor zehn Minuten eingewechselten Mann. Sehr Bitter für Wolfsburg! Aber um wieder auf “diesen” Huszti zurück zu kommen. Er trat den darauf folgenden Freistoss ans kurze Eck und genau da stand dann der 30 Monate lang verletzte “Neuankömmling” Leon Andreasen und köpft den Ball unhaltbar in die rechte unter Ecke! Das wahnsinnige Spiel der Hannoveraner ist um ein Tor reicher!

Danach reichte es Magath und er brachte den Venezuelaner Yohandry Orozco und Rasmus Jönsson für Ivica Olic und Vieirinha. Damit hatte Magath schon zehn Minuten nach dem Beginn der 2. Hälfte sein Wechselkontingent erschöpft. Ob´s was bringt? Nein! Denn exakt eine Minute nach dem Doppelwechsel fiel das 0:4(!) durch den Doppelpacker Artur Sobiech, damit hat er in seinem erten Soiel von Anfang an gleich mal zwei Treffer beigesteuert und Szabolcs Huszti seinen vierten Assist verbucht. Wolfsburg bekam in einfach nicht unter Kontrolle. Damit war die Partie eindeutig gelaufen und Wolfsburg fiel nur noch mit einem harmlosen Kopfball und einem Schuss an die Querlatte kurz vor Schluss. Der misslungene Saisonstart der Wolfsburger war somit mehr oder weniger perfekt, da am ersten Spieltag zwar ein Sieg geholt werden konnte, der aber erst in der neunzigsten Minute verbucht wurde und ein Team in guter Form spielt mit Sicherheit sicherer und selbstbewusster als Der VfL am heutigen Tage. Ganz im Gegenteil befindet sich momentan Hannover 96. Die mit diesem hochverdienten 4:0 Sieg ihre Frühform allemal bestätigen und auf eine erfolgreiche Zukunft blicken können.

Anbei: dies war der höchste Auswärtssieg der Hannoveraner seit 19 Jahren! Und so etwas im Niedersachsen-Derby abzurufen war wirklich niedersächsische und einsame Spitzenkasse!

FC Bayern München – VfB Stuttgart

Die Bayern hatten am Sonntag die Stuttgarter zu Gast und hatten die Chancen nach zwei Spieltagen erstmals an Dortmund vorbei zu ziehen da der amtierende Double-Sieger nur ein Remis in Nürnberg mitnehmen konnte.

Die Bayern übernahmen das Kommando gerieten aber nach 25 Minute durch einen Volley-Schuss von Martin Harnik in Rückstand.

Man merkte den Bayern dennoch an ds sie nach der Champions-League Final-Niederlage sich ihr Selbstvertrauen wieder zurück erarbeitet hatten und ließen ssich deshalb auch nicht aus der Ruhe bringen. Da Mario Gomez nach seiner OP am Sprunggelenk nch nicht wieder 100% fit war durfte wie schon so oft in dieser Saison Neuzugang Mario Mandzukic ran der das 1:1 sieben Minuten nach dem Rückstand durch Thomas Müller schön vorbereitete. Der Kroate ist gerade dabei sich vielleicht entscheidende Vorteile im Startelf-Kampf gegen Gomez zu erarbeiten. Nur einen Minute nach dem Ausgleich schlugen die Bayern schon wieder zu! Toni Kroos nahm nach Vorbereitung durch Gustavo Maß und beförderte den Ball aus 20 Metern und einer Geschwindigkeit von über 105 km/h über Ulreich, der noch mit den Fingerspitzen am Ball war, ins Tor! In nur 8 Minuten eine Partie drehen! Respekt Bayern! Die Stuttgarter wurden nach den Gegentoren zunehmend nervöser und verloren meist durch unnötige kleine Fehler den Ball. Und dann vor der Halbzeit kommt´s noch dicker! Die Bayern gingen durch einen wunderschönen 25-Meter-Treffer durch Luiz Gustavo mit 3:1 in Führung!

Nach der Pause das gleiche Spiel: Der FCB beherrscht diese Partie und legte einen unglaubliche Dreifach-Tor-Welle hin. Die Bayern erzielten in den Minuten 47, 49 und 51 jeweils einen Treffer durch Mandzukic, Müller und Schweinsteiger. Der VfB zerfiel förmlich mit jeder Minute in 1000 Teile mehr und nahm gar nicht mehr so richtig an der Partie teil. In dedr 74. Minute dann der erste Aufreger nach der Halbzeit auf Seiten des VfB. Nach einem Zweikampf mit Jerome Boateng brannten bei Stuttgart-Stürmer Ibisevic die Sicherungen durch und deutete einen Kopfstoß an! Der Rote Karton musste dafür wegen einer klaren Tätlichkeit aus der Hosentasche des Schiedsrichter Thorsten Kienhöfer. Der VfB nur noch zu zehnt! Boateng sah wegen dem harten Foul verdient die Gelbe Karte. Die Rote Karte gegen Stuttgart war der vierte Platzverweis am 2. Spieltag! Bis zur 77. Minute passierte auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel und alle warteten gespannnt auf einen ganz bestimmten Wechsel. Bastian Schweinsteiger hatte seinen Arbeitstag beendet und nun kam der 40-Millionen-Mann mit der Trikotnummer 8 – Javier Martínez. An seinem 24. Geburtstag durfte er noch für 13 Minuten zeigen was er kann. Trotz des Wechsel kam nicht mehr viel vom FC Bayern und erst Recht nicht mehr viel vom VfB Stuttgart. Bayern gewinnt verdient mit 6:1 und hat nach dem 2. Spieltag bewiesen das das verlorene Selbstvertrauen wieder da ist und wir uns auf eine spannende Saison freuen dürfen.

Das war 2. Spieltag – Kompakt!


1. Spieltag – Kompakt Created: 28.08.2012

Borussia 09 Dortmund – SV Werder Bremen

Die Freitags-Begegnung zwischen dem BVB und Werder Bremen war vor allem für den amtierenden Meister, und natürlich auch für den FC Bayern, um die Form des BVB sich zu veranschaulichen.

Zum Spiel:

Die Bremer waren von Anfang an wach und haben sich auf alle Fälle nicht vor dem Meister versteckt. Dadurch haben sich sich auch mehrere gute Chancen herausgespielt,  bei denen die Borussia auch mal ins Zittern gekommen ist. Aber die hat das Team von Thomas Schaaf nicht genutzt, und auch deshalb hat der BVB mit 2:1 gewonnen. Das Positive für Bremen ist, dass die Mannschaft aber eine gute Abstimmung und Verständigung auch unter den Neuzugängen gezeigt hat.

Borussia Mönchengladbach – 1899 Hoffenheim

Die erste Samstagsbegegnung der 50. Bundesligasaison zwischen der Borussia aus Gladbach und 1899 Hoffenheim ging durch ein “Traumtor” des Gladbachers Juan Arango zu Gunsten der “Fohlen” 2:1 aus. Die Hoffenheimer, die nach der peinlichen DFB-Pokal Klatsche beim Berliner AK 07 (0:4) wieder neuen Mut geschöpft hatten, konnten der Borussia phasenweise sogar richtig die Stirn bieten und haben aber auch gelernt, dass man gegen Gladbach die Fouls am Strafraum meiden sollte, denn sonst kommt der Venezuelaner mit seinem linken Fuß, und die Partie kann schnell mal verloren sein.

Sport-Club Freiburg – 1. FSV Mainz 05

Eine weitere Samstagsbegegnung zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und SC Freiburg ging am Ende einer spannenden Partie 1:1 aus – eine gerechte Punkteteilung. Jede Mannschaft hatte seine Stärken und Schwächen aufzuzeigen und haben sich gegenseitig immer wieder einen offenen Schlagabtausch geliefert. Das Kuriose ist, dass Thomas Tuchel den jetzigen Freiburger Trainer zu seinem Trainerengagement vor vier Jahren als Co-Trainer vom SC holen wollte. Doch Joachim Stocker versicherte Streich den Posten des Chefcoaches und sagte: “Halt , Halt! Du bleibst mal schön hier, bald wirst du Cheftrainer der A-Mannschaft sein!” So wurde es zumindest in die weite Welt gesetzt.

FC Augsburg – Fortuna Düsseldorf

Die Begegnung zwischen dem FC Augsburg und der Fortuna aus Düsseldorf nahm ein spannendes Ende. Nachdem die Augsburger das Spiel fast über die gesamten 90 Minuten kontrollieren konnten, bewies der Düsseldorfer Coach Norbert Meier, dass er ein goldenes Händchen in Sachen Einwechselungen hat und brachte in der 60. Minute Dani Schahin. Der drehte dann voll auf. Und erzielte in der 68. Minute das überraschende 1:0 durch einen tollen Lupfer, nachdem Simon Jentzsch, Torhüter des FCA, zu weit vor seinem Tor stand. Die Fortuna also in front. Die Augsburger waren mehr als bedient, da sie eigentlich die Mannschaft waren, die das Spiel dominierte, aber eben kein einziges Tor schoss. Dann der zweite Auftritt des Dani Schahin. Er lief sich schön frei, bekommt dann den Pass, lässt zwei Verteidiger aussteigen und vollendet mit einen Wuchtschuss gegen Jentzsch zum 2:0. Dabei blieb´s dann auch, und die Fortuna feiert einen starken Dani Schahin und den ersten Bundesligasieg nach 15 Jahren.

Hamburger SV – 1. FC Nürnberg

Die erste Prüfung für den Bundesliga-Dino HSV fand im heimischen Stadion gegen den 1. FC Nürnberg statt. In einem Spiel, das eher unaufgeregt verlief, war der 1. FCN dann am Ende doch der Glücklichere. Das 1:0 fiel nach einer Ecke durch einen Abstauber durch Hanno Balitsch. Aber irgendwie fragt man sich doch, warum Thorsten Fink nicht einmal etwas Offensive ins Spiel gebracht hat. Warum, zum Beispiel, sitzt ein hochmotivierter Maximilian Beister auf der Bank, der nach zwei Jahren Ausleihe an die Fortuna aus Düsseldorf deren Aufstieg mit einer superstarken Leistung perfekt machte und auch im Relegationsspiel die Nerven behielt und das 1:0 schon nach 120 Sekunden erzielte. So sollte man eben nicht in eine Saison starten, die vielleicht wieder gegen den Abstieg der demotivierten Hamburger Mannschaft bedeuten könnte. Bei den “Clubberern” hinterließ der neue fränkische Kagawa Hiroshi Kiyotake einen guten Eindruck und fügte sich gut in seine neue Mannschaft ein. Ein gelungener Saisonstart sieht für den HSV anders aus, und der Club kann mit der Leistung zufrieden sein, sollte sich aber auch noch steigern, wenn man den 10. Platz aus der Vorsaison wiederholen will.

Greuther Fürth – FC Bayern München

Bundesliga-Premiere für Greuther Fürth – und dann gleich zum FC Bayern! Der Klassenunterschied war gleich nach den ersten 10 Minuten zu spüren als der FCB begann etwas offensiver zu werden. Der Ersatz für den angeschlagenen Franck Ribery, Xherdan Shaqiri, mit seinem ersten Einsatz für den Rekordmeister verlief sehr gut, und er brachte viele Ideen mit in das Spiel der Bayern. Noch was Positives für die Münchner: Der Niederländer Arjen Robben trat mit sehr viel Spielfreude und alles anderem als Egoismus an. Und bereitete auf Vorlage von Xherdan Shaqiri und unfreiwilliger Mithilfe vom Fürther Keeper Max Grün das 1:0 durch Mario Mandzukic vor, der sich vielleicht schon vor Mario Gomez in die Startelf geschoben hat. Obwohl die Statistiken klar gegen den Kroaten sprechen. Der Vergleich zwischen dem ersten Saisonspiel 2011/2012 und dem von 2012/2013, wo Gomez oder eben Mandzukic in der Startelf standen, geht eindeutig an Gomez. Fügt sich der Kroate besser in das System von Heynkes ein oder wird bei den Münchnern nicht auf die Statistik geschaut? Die Mannschaft von Mike Büskens war fast in allen Belangen gegen den FC Bayern chancenlos, und somit geht der Sieg für den FCB natürlich auch in Ordnung, und daran kann auch der in der Offensive am stärksten aufspielende Sercan Sararer zusammen mit dem neuen Stürmer Djiby Fall nichts ändern. Verdienter Sieg des Rekordmeisters gegen den Bundesliga- Neuling.

Eintracht Frankfurt – Bayer 04 Leverkusen

Die Eintracht aus Frankfurt hat sich in sehr guter Form nachdem Wiederaufstieg in der Bundesliga präsentiert. Im heimischen Stadion kamen die Leverkusener zu Besuch und bekam sofort eine Offensiv-Welle der Frankfurter zu spüren, die sich dadurch auch sehr viel Chancen erarbeiten konnten. Doch nach 30 Minuten stand es dann überraschend 1:0 für die Gäste aus Leverkusen. Stefan Kießling schob den Ball nach einer halben Stunde an Kevin Trapp, der Oka Nikolov nach mehreren Jahren als Nummer eins ablösen konnte, vorbei. Dann knappe zehn Minuten nach der Führung bekommt die Eintracht den verdienten Elfmeter nicht, nachdem Bernd Leno Alex Meier nach dessen Lupfer klar am Fuß traf. Glück für Bayer. Beide kamen unverändert aus der Halbzeit, und die Frankfurter machten genau da weiter, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten und belohnten sich schließlich nach 57 Minuten durch den Ex-Löwen Stefan Aigner für den enormen Aufwand. Jetzt wollten sie natürlich noch mehr und die Leverkusener kamen immer noch nicht ganz in der Partie an und liefen weiter Gefahr auf ein 2:1, dies fiel dann doch noch zur verdienten Führung für die Mannschaft von Coach Armin Veh. Somit erfuhr Bayer nach 82 Minuten, dass sie noch etwas Arbeit vor sich haben, um eine ähnlich gute Saison zu spielen und das Ziel CL-Quali zu erreichen.

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg hatte erst nach neunzig Minuten Grund zum Jubel. Nachdem Vedad Ibisevic zu einem Elfmeter für den VfB anläuft und verschießt! Das ist noch lange nicht alles! Der Nachschuss des Bosniers aus weniger als 6 Metern geht ebenso daneben! Dann der Konter des VfL über Vierinha, Bas Dost Neuzugang aus Heerenveen läuft mit, Flanke durch Vierinha und Bas Dost mit dem Kopf zum Sieg der Wolfsburger! So könnte man die letzten zwei Minuten im Ticker beschreiben. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, und dann hatte der VfB eben die Chance durch den Elfmeter, die drei Punkte daheim zu lassen. Doch auch der Mensch darf mal versagen. “Ohne Herz wären wir nur Maschinen” lautet ein interessantes Zitat. Und auch deshalb hat der VfL Wolfsburg einen “Dreier” in Baden-Württemberg geholt.

Hannover 96 – Schalke 04

In der letzten Sonntagsbegegnung trafen Hannover 96 und Schalke 04 aufeinander. Die Gelsenkirchener hatten im ersten BL-Spiel ohne Raul keine leichte Aufgabe zu lösen. Die Niedersachsen konnten zum zweiten Mal hintereinander die Europa League beziehungsweise Qualifikation erreichen.

Da sich beide Teams nur geringfügig verstärkt hatten, zeigte sich gleich die Eingespieltheit auf beiden Seiten. Eine spannende Begegnung schwappte in ein kleines Tor- und Moralfestival über. Nachdem Lewis Holtby die Schalker-Fans mit seinem 2:0 per Kopfball (Körpergröße: 176 cm, Hannovers Verteidiger: Felipe, 193cm, Eggimann, 189cm!) in Feierlaune gebracht hatte. Dieses Tor sorgte auch nach dem Spiel für Furore als er und der Manager Horst Heldt vom Journalisten gefragt wurden, wo er denn die Leiter her hätte, konnten sie beide nur ein Lächeln zurückwerfen. Doch dann schlugen die 13 Minuten der Hannoveraner. In der 77. stellte Innenverteidiger Felipe das 2:1 her, und kurz darauf in der 80. Spielminute rettete Neuzugang Adrian Nikci einen Punkt für die Niedersachsen.

Das war der 1. Spieltag – Kompakt!


Spieltag – Kompakt Übersicht

2 Gedanken zu „Spieltag – Kompakt

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