Karriere

Über Deutschland in Rumänien ein Star

Stuttgart gewinnt auch an diesem Wochenende gegen Hoffenheim nicht. Der 21. Spieltag brachte eine 4:1-Niederlage. Das 6. Spiel in Folge ohne Punktgewinn. Trainer Schneider und Mittelfeldakteur sahen die Lage als enttäuschend und sehr bedrohlich an. Schneider wolle die Mannschaft nun „reanimieren“. Man merkte dem VfB die Verunsicherung an. Harnik musste gelbrot-gefährdet vom Platz genommen werden und Kollege Moritz Leitner holte sich doppelt gelb und damit die Sperre. Nun hoffeNun hoffen die Schwaben auf die Rückkehr vom derzeit verletzten Gentner. Auch Ibisevic kann erst am 25. Spieltag wieder ins Geschehen eingreifen, wegen Tätlichkeit und Rot im letzten Spiel. Der in der Vorrunde so stark aufspielende Alexandru Maxim wurde auch erst nach einer knappen Stunde eingewechselt und brachte auch nicht den erhofften Schwung mit. Der 23-Jährige Mittelfeldspieler hatte ja auch großen Anteil an den 34 Stuttgarter Toren. Er war insgesamt an dreizehn Stück beteiligt. Bisher spielte er 22-mal für Schneiders Elf. Zudem hat er auch schon seine ersten Erfahrungen in Rumäniens Nationalmannschaft machen dürfen. Der aus Piatra Neamț stammende Fußballer spielte bereits mit siebzehn für den spanischen Erstligisten Espanyol Barcelona und dessen Jugend. Nach dem Abstieg 2010 kam er über CF Badalona aus der 2. Spanischen Liga zurück nach Rumänien zum Erstligisten Pandurii Târgu Jiu, wo er sich zum Stamm- und Nationalspieler entwickelte. Am 31.01.2013 wechselte der junge Rumäne dann zum VfB und hatte seinen ersten Einsatz in der Europa Leauge. Sein Debüt in der Bundesliga gab am 23. Spieltag 12/13 gegen Nürnberg unter Bruno Labbadia. Nun ist der Rumäne seit circa 1 Jahr in Stuttgart und versucht sich wieder für Europa zu qualifizieren. Dafür wünschen ich ihm und dem VfB alles Gute. In seinem Heimatland wird er jedenfalls gefeiert und wurde bei der Wahl zum Spieler des 2013 Zweiter hinter dem Innenverteidiger Vlad Chiricheş vom Tottenham Hotspurs.


Ivan Klasnic

Der Mainzer Neuzugang Ivan Klasnic blickt mit 32 Jahren auf eine Fußballer-Karriere mit Höhen und Tiefen zurück. Der ehemalige Bremer und Neu- Mainzer hätte von einer tollen Karriere träumen können, doch dann musste sich der Kroate (glücklicher Weise) einer Appendix Operation unterziehen und bekam dadurch die Diagnose schlechter Nierenwerten. Als Leistungssportler träumt man natürlich von einer unbeschwerten Karriere ohne schlimme Verletzungen und hindernden Diagnosen die vielleicht, sogar ein frühes Karriereende hervor rufen würden. Doch mit dem kicken war seit dem erst einmal Schluss und der Stürmer musste schnellst möglich eine Transplantations- Niere bekommen. Nach der ersten OP hieß es erstmal hoffen auf den eigene Körper. Nachdem aber die Spenderniere der Mutter vom Körper abgestoßen und wieder entfernt werden musste opferte sein Vater eine Niere die zur baldigen Fortsetzung der Karriere beitrug. Seit der Empfehlung der Wederaner Teamärzte seine Einsätze im Spielbetrieb und im anstehenden Trainingslager einzustellen (Nierenwerte unter 10% gesunken) begab sich der Kroate in sofortige Behandlung. Nach dem Einsetzen der Spenderniere trägt Ivan Klasnic drei
funktionsfähige Nieren mit sich. Seit diesem Einsatz sind seine Kreatininwerte stabil und er kann wieder befreit Fußball spielen. Eine Routineuntersuchung wird trotz alledem regelmäßig fällig sein. Auf diesem Wege wünschen wir ihm weiterer erfolgreiche Jahre als Profi-Fußballer!


Kevin-Prince Boateng

Der „Bad-Boy“ der letzten Jahre ist erwachsen geworden!? Viele von Ihnen fragen sich jetzt sicherlich: „Das ist doch der der unseren „Capitano“, Michael Ballack, so schlimm verletzt hat, dass er nicht mit zur WM nach Südafrika fahren konnte! , „Solch einer kann doch nicht erwachsen werden!“
Ich sage: „Doch er kann und ist es!“
Der Spielmacher des AC Mailand hat sich in Italien enorm weiter entwickelt und hat gelernt erwachsen zu sein. Der ehemalige ghanaische Nationalspieler zeigte in der letzten Saison in der Serie A was er drauf hat und wie wichtig er für ein Top-Team wie den AC Milan seien kann. Gerüchte die für manch einen zurecht kurios erscheinen mögen sind folgende: Die deutsche Nationalmannschaft soll mit dem Gedanken spielen, KPB den Weg in die deutsche Elf zu lotsen. Für Halbbruder des Innenverteidigers vom deutschen Rekordmeister, Jerome Boateng, würde sicherlich auch kein Platz mehr zu finden seien. Diese Idee kann gerne für sich behalten werden und wenn trotzdem ein Anlauf gestartet werden sollte wird sich der ehemalige „Bad-Boy“ sehr wascheinlich gegen die deutsche Nationalmannschaft entscheiden. Die Fangemeinde des Kevin-Prince Boateng wird größer und größer da der frühere Berliner durch seine Leistungen sein „Bad-Boy“ Image langsam aber sicher ablegt. Auf diesem Wege wünschen wir KPB alles Gute und eine weiterhin so erfolgreiche Karriere als wirklich guter und erwachsen gewordener Fußballer!


Rafael van der Vaart

Der „Messias“ des HSV ist wieder zurück! Der Niederländer der schon zwischen 2005 und 2007 für die Hanseaten gespielt hat, kam für 12,5 Millionen vom Premier League 5. Tottenham Hotpurs. Dieser Transfer ist auch nur zu Stande gekommen, weil der neue Investor Klaus-Michael Kühne sich seit seinem Beginn als Geldgeber sich für eine Rückkehr des niederländischen Spielmachers stark gemacht hat. Das Nord-Derby zwischen dem SV Werder Bremen und seiner „alten Liebe“ dem HSV durfte der Niederländer leider nur von der Tribüne aus mit Gattin Sylvie beobachten. Und somit auch die Niederlage. Jetzt soll mit ihm die Wende kommen, aber sie ließ noch auf sich warten, da die Partie gegen die Eintracht aus Frankfurt verloren ging. Das positive daran war aber, dass das Team auch durch VDV mehr Sicherheit gewonnen hat und sie sich auch durch ihn zweimal zurück gekämpft hat. Aber dann gibt es leider eben auch Aktionen, wie die verdiente Rote Karte gegen Neuzugang Petr Jiracek, welche dann ein sowieso schon verunsichertes zurück werfen und das Selbstbewusstsein natürlich auch nicht steigern. Jeder Spieler verdient aber auch ein bisschen Eingewöhnungszeit, auch wenn er Rafael van der Vaart heißt.


David Odonkor

Es ist eine Geschichte die mit einem weinenden und einem lachenden Auge wahrscheinlich am besten zu betrachten ist. Der einstige WM-Held Deutschlands überzeugte vor allem durch seine Schnelligkeit und wurde gleich in seiner ersten Bundesligasaison- mit leider nur zwei Einsätzen- Deutscher Meister und entwickelte sic nach und nach zum Stammspieler. Odonkors Stärken kristallisierten sich nach und nach hinaus und er wurde zu einem der besten Flankengeber blieb aber gerade vor dem Tor eher ungefährlich. Nach seiner sehr erfolgreichen BL- Saison 2005/2006 wechselte der Außenstürmer im August für 6,5 Millionen zu Betis Sevilla nach Spanien. Im November 2006 dann der große Rückschlag für den Flügelflitzer: der Sohn eines ghanaischen Vaters, geboren im ostwestfälischen Bünde musste sich einer Knie-OP unterziehen und konnte erst im April kommenden Jahres sein Comeback gegen Atlético Madrid feiern. Sein erstes Saisontor hingegen erzielte er in der Saison 2007/2008 gegen UD Almeria. Das Premiere-Tor für die deutsche Nationalelf erzielte er am 12. September 2007 im Spiel gegen Rumänien. 2008 wurde er in den Kader der Nationalelf, trainiert unter Joachim Löw, für die Europameisterschaft 2008 berufen. In der darauffolgenden Saison 2008/09 stieg er nach nur wenigen Einsätzen mit Betis Sevilla aus der Primera División ab. In der Saison 2010/11 gelang Betis Sevilla der Wiederaufstieg aus der Segunda División, Odonkor blieb dabei ohne Einsatz und verließ den Klub am Saisonende. Nach einer längeren Reha hielt sich der Außenstürmer, bevor er zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen aktuell (3. Liga) wechselte, beim Fünftligisten TuS Dornberg fit. Doch bevor der Wechsel zur Alemannia perfekt wurde absolvierte Odonkor ein Probetraining beim damaligen schottischen Erstligisten Glasgow Rangers, heute wegen Schulden in Höhe von 53 Millionen (!) und eingeleitetem Insolvenzverfahren in die dritte schottische Liga versetzt, machte dort zwar einen guten Eindruck wurde aber wegen Fitnessrückstandes nicht verpflichtet. Nach seinem Engagement bei Aachen wechselte David Odonkor zum ukrainischen Erstligisten und Aufsteiger FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod und unterschrieb einen Einjahresvertrag. Leider werden wir immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass tolle Fußballer tief fallen. Natürlich wünschen wir David Odonkor eine erfolgreiche und siegreiche Saison in der Ukraine.


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